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Senioren Clubmeisterschaft 2026 – Spannung bis zum letzten Schlag

Am vergangenen Wochenende, dem 8. und 9. August, standen die Senioren Clubmeisterschaften auf dem Programm. Anders als bei der klassischen Clubmeisterschaft werden die 36 Löcher hier auf zwei Tage verteilt: Am Samstag ging es zunächst auf den Charlemagne, bevor am Sonntag auf dem Viviers die Entscheidung fiel.

Zwei anspruchsvolle Runden, zwei unterschiedliche Plätze und damit auch zwei völlig unterschiedliche Herausforderungen. Nach den ersten 18 Löchern war bereits klar, dass noch längst nichts entschieden war.

Damen: Maria Fleschin setzt sich erneut durch

Bei den Damen erwischte Maria Fleschin einen starken Start. Die amtierende Clubmeisterin, die erst vor wenigen Wochen ihren Titel bei den regulären Clubmeisterschaften verteidigt hatte, spielte auf dem Charlemagne eine 81er-Runde und setzte sich damit zunächst an die Spitze.

Direkt dahinter folgte Monika Herrmann mit 83 Schlägen. Fabienne Lallemand lag mit 87 Schlägen auf Rang drei, gefolgt von Sandra Lutterbach mit 89.

Damit war die Ausgangslage vor der zweiten Runde durchaus spannend: Keiner der Podiumsplätze war gesichert, der kleinste Patzer auf dem Viviers könnte über Platz 1 oder Platz 3 entscheiden.

Herren: Ein absoluter Traumstart

Bei den Herren sorgte bereits die erste Runde auf dem Charlemagne für ein Ausrufezeichen.

Achim Lutterbach spielte eine herausragende 71, lediglich einen Schlag über Par. Besonders bemerkenswert: Auf seiner Runde gelangen ihm „nur“ zwei Birdies, was umso mehr für seine Konstanz und ein fehlerarmes Spiel spricht. Eine 71 auf dem Charlemagne ist ohnehin stark, unter dem Druck einer Clubmeisterschaft noch einmal mehr.

Marcel Goertz und Nicolas Broze folgten mit jeweils 73 Schlägen. Während Marcel dabei auf Bahn 14 sogar einen Eagle notieren konnte, glänzte Nicolas mit gleich fünf Birdies.

Benoît Gavage komplettierte die Spitzengruppe mit einer 75 und blieb in Reichweite.

Nur einen Schlag dahinter lagen Christian Schallenberg, Eric Milleur, Jean-Pierre Meessen und Frank Wierts mit jeweils 76 Schlägen.

Nach dem ersten Tag war damit für Spannung gesorgt: Achim hatte sich zwar die Führung erspielt, doch gleich mehrere Spieler lagen in unmittelbarer Schlagdistanz.

Herausragende Netto-Ergebnisse auf dem Charlemagne

Auch bei den Netto-Ergebnissen gab es am ersten Tag einige bemerkenswerte Leistungen.

Marcel Goertz spielte mit 65 Netto-Schlägen fünf Schläge besser als sein Handicap und erzielte damit das beste Netto-Ergebnis des Tages.

Benoît Gavage, Achim Lutterbach und Jürgen Kowalewsky kamen jeweils auf 67 Netto-Schläge und lagen damit drei Schläge unter ihrer Vorgabe.

Ebenfalls stark: Glocksin Gerhard und Monika Herrmann spielten jeweils 69 Netto und blieben damit einen Schlag unter ihrem Handicap.

Die Entscheidung auf dem Viviers

Damen: Können die Favoritinnen Nervenstärke beweisen?

Auf dem Viviers bestätigte Maria Fleschin ihre starke Form und unterschrieb eine weitere 84. Mit insgesamt 165 Schlägen über beide Runden sicherte sie sich damit souverän den Titel der Senioren Clubmeisterin 2026.

Fabienne Lallemand startete mit vier Schlägen Rückstand auf Monika Herrmann in die zweite Runde, konnte diesen Rückstand auf dem Viviers jedoch drehen. Mit einer 92er-Runde überholte sie Monika und sicherte sich mit insgesamt 179 Schlägen den zweiten Platz. Monika Herrmann folgte mit 181 Schlägen – am Ende trennten die beiden damit lediglich zwei Schläge.

Damit darf sich Maria Fleschin innerhalb weniger Wochen über ihren nächsten Clubmeistertitel freuen. Eine beeindruckende Konstanz über zwei Meisterschaften hinweg!

Herren: spannender kann es nicht werden.

Bei den Herren hätte das Finale kaum spannender verlaufen können.

Achim Lutterbach, der nach seiner fantastischen 71 vom Vortag als Führender in die zweite Runde gestartet war, benötigte 81 Schläge. Benoît Gavage spielte dagegen eine starke 77 und machte damit genau die Schläge gut, die er benötigte, um wieder ganz nach vorne zu kommen.

Am Ende standen beide Spieler nach 36 Löchern bei 152 Schlägen.

Damit musste die Entscheidung im Play-off fallen.

Beide gingen noch einmal über die 18 von Viviers und nach einer bereits hochspannenden Meisterschaft setzte sich schließlich Benoît Gavage durch und krönte sich zum Senioren Clubmeister 2026.

Herzlichen Glückwunsch an Benoît zu diesem starken Titelgewinn und ebenso an Achim Lutterbach, der mit seiner herausragenden 71 auf dem Charlemagne den Grundstein für ein außergewöhnliches Wochenende gelegt hatte.

Den dritten Platz sicherte sich Marcel Goertz mit insgesamt 157 Schlägen. Nach seiner 73 am ersten Tag und dem starken Netto-Ergebnis von 65 durfte auch er auf eine hervorragende Meisterschaft zurückblicken.

Starke Netto-Leistungen auch auf dem Viviers

Auch die Netto-Ergebnisse der zweiten Runde zeigten noch einmal, wie stark das Niveau an diesem Wochenende war.

Benoît Gavage spielte mit 64 Netto-Schlägen die beste Netto-Runde des Tages und blieb damit unglaubliche neun Schläge unter seinem Handicap.

Philippe Louis und Michael Klepp erzielten jeweils 67 Netto und spielten damit sechs Schläge besser als ihre Vorgabe.

Bei den Damen überzeugte Maria Fleschin mit 69 Netto-Schlägen und lag damit vier Schläge unter ihrem Handicap. Fabienne Lallemand, Arnd Woitschik und Marcel Goertz kamen jeweils auf 71 Netto, während Philippe Janclaes und Achim Lutterbach mit 72 Netto ebenfalls unter ihrem Handicap blieben.

Ein Wochenende voller Spannung

Die Senioren Clubmeisterschaft 2026 hatte alles, was eine gute Meisterschaft ausmacht: starke Runden, enge Abstände, herausragende Einzelleistungen – und bei den Herren schließlich sogar ein Play-off um den Titel.

Herzlichen Glückwunsch an unsere neuen Senioren Clubmeister Benoît Gavage und Maria Fleschin sowie an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre starken Leistungen über zwei Tage und zwei anspruchsvolle Plätze.

Ein besonderer Dank gilt auch allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Meisterschaft beigetragen haben.

Einrichtungen

Aktualisieren :
04/06/2026 00:00 a.m.

Viviers Par 73
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Charlemagne Par 70
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